Freitag, 02.11.2018 – 14.30 Uhr

Filmclub Sterzing: “Die kleine Hexe”

Die kleine HexeDE 2018
103 Min.
Regie: Michael Schaerer

Ja, das ist ihr allergrößter Wunsch. In der Walpurgisnacht beim Hexentreffen dabei sein. Und dann mit den großen Hexen tanzen. Das darf die kleine Hexe aber nur, wenn sie alle 7892 Zaubersprüche hexen kann, die im magischen Buch stehen. “Beweise, dass du eine gute Hexe bist”, sagte die Oberhexe. Aber was genau ist eine gute Hexe? Verfilmung des beliebten gleichnamigen…

Freitag, 09.11.2018 – 20.00 Uhr

Filmclub Sterzing: “Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes”

Papst Franziskus - Ein Mann seines WortesIT/CH/DE/FR 2018
96 Min.
Regie: Wim Wenders

PAPST FRANZISKUS - EIN MANN SEINES WORTES ist, so Regisseur Wim Wenders, ›keine Biografie des Herrn Bergoglio, sondern eine Biografie dessen, wofür Papst Franziskus steht - und das ist sein Wort!‹ Im Zentrum dieses Porträts stehen also die Gedanken des Papstes, aktuelle Fragen zu globalen Herausforderungen und sein Reformbestreben innerhalb der Kirche. Papst Franziskus thematisiert vor…

Mittwoch, 14.11.2018 – 19.30 Uhr

Vortrag:

4 Säulen der Gesundheit - Atmen, Kauen, Bewegen, Meditieren

Dr. med. Karin Botchen | Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin
4 Säulen der Gesundheit - Atmen, Kauen, Bewegen, Meditieren
 Der Mensch könnte unter günstigen Bedingungen 150 Jahre alt werden. Hierzu benötigt er wenig. Die Referentin spricht im Vortrag über Gesundheit, die nicht teuer sein muss. Sie beginnt bei grundlegenden Dingen, die jedem von uns zugänglich sind, wie richtiges Kauen und Atmen, Bewegung und Meditation. Erfahren Sie an diesem Abend mehr darüber.

Plakat zum Vortrag “4 Säulen der Gesundheit - Atmen, Kauen, Bewegen, Meditieren”

Plakat (PDF, ~0,7 MB)
 Eintritt frei

Veranstalter: Volkshochschule Südtirol in Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Sterzing

Donnerstag, 15.11.2018 – 20.30 Uhr

Konzert:

Haydn Orchester von Bozen und Trient

Marco Pierobon: Trompeter und Dirigent

Marco Pierobon
 

Programm:

Leonard Bernstein (1918-1990)
West Side Story Suite

George Gershwin (1898-1937)
Three Preludes
Ambulatory Suite

Robert PlantJimmy Page (*1948) / (*1944)
A Led Zeppelin Classical Tribute

Marco Pierobon
 Dieses Programm umfaßt Werke von einigen meiner Lieblingskomponisten, wobei ich sie in einer Form vorstelle, die mich sehr anzieht, nämlich dem «Crossover», in einer Reihe von Arrangements, die nun zum ersten Mal erklingen. «Crossover» im allgemeinen Sinne, da einige dieser Stücke weder zum klassischen Repertoire gehören, noch ihre Instrumentierungen derjenigen eines herkömmlichen Symphonieorchesters entsprechen. Es handelt sich also um eine Vermischung von Stilen und Klängen, um eine Synthese verschiedener, vermeintlich weit voneinander entfernter Welten wie derjenigen des klassischen Orchesters, des Jazz, der latein-amerikanischen Musik oder gar des Heavy Metal.
Diesmal fiel die Wahl also auf George Gershwin, der vermutlich der erste Komponist war, der die Gratwanderung zwischen Symphonik, Swing und Jazz zum Stilprinzip erhob, auf Leonard Bernstein, der sehr geschickt latein-amerikanische Rhythmen mit der klassischen Tradition verband, und auf Led Zeppelin, eine 1968 gegründete englische Rock-Gruppe.
Die Three Preludes wurden von George Gershwin für Klavier geschrieben, doch ist das heute gespielte Arrangement das Ergebnis einer Synthese aus der Originalversion und der Big-Band-Fassung, die Ella Fitzgerald 1959 in ihre monumentale Anthologie Ella sings the Gershwin Songbook aufnahm. Die Preludes sind drei sehr gegensätzliche Werke: auf ein brillantes Eröffnungsstück folgen als Mittelteil ein träumerischer Abschnitt mit einem schmachtenden Oboen-Solo und einem sehr jazzig anmutenden Horn-Solo sowie ein Finale im Stile des Ragtime, wo das geschmeidige Haupttthema zuerst in der Klarinette erklingt und schließlich von allen Streichern übernommen wird.
Ebenfalls in Ella Fitzgeralds Sammlung findet sich die aus drei Stücken bestehende Ambulatory Suite, die Walking the dog umfaßt, eine wunderbar gelungene Beschreibung eines ruhigen Spaziergangs mit dem Lieblingshaustier (samt Klarinetten-Solo), einen March of the Swiss Soldiers, einen sarkastischen kleinen Marsch, in dem einige 'falsché Noten Gershwins Sichtweise der Schweizer Soldaten veranschaulichen, und Fidgety Feet, das von einem weich klingenden Thema der mit der Klarinette duettierenden Streicher eröffnet wird, sich aber bald zu einem immer schnelleren Swing wandelt, in dem das Orchester von den solistischen Passagen des Glockenspiels unterbrochen wird.
Die Verbindung verschiedener Stile kennzeichnet auch die Suite aus Bernsteins West Side Story. Aus dem Musical wurden oftmals die schönsten Stücke ausgekoppelt, sogar der Komponist selbst publizierte eine Suite von Symphonic Dances aus seinem beliebtesten Werk. Das heute zu hörende Arrangement ist eine Synthese aus den Musical-Originalfassungen und den von Bernstein selbst bearbeiteten Tänzen. Unsterbliche Songs wie Maria, America, Tonight oder Somewhere kennt jeder, daneben werden aber einige oft ganz kurze, seltener zu hörende Stücke gestellt.
Den Schluß des Programms bildet ein besonderes Experiment, da das Led Zeppelin Classical Tribute eine Hommage an die Band darstellt, die den Rock so weit entwickelte, daß sie als Vorläufer des Heavy Metal gilt und von vielen Kennern gar als die wichtigste Rock-Gruppe überhaupt angesehen wird. Die Band bestand aus vier technisch überragenden Musikern: Robert Plant (Gesang), Jimmy Page (Gitarre), John Paul Jones (E-Bass) und John Bonham (Schlagzeug) – Led Zeppelin war ebenfalls eine Synthese aus verschiedensten Einflüssen, die sich zu einer perfekten Mischung aus Blues, Rock und psychedelischen Tendenzen vereinigten.
Auch in diesem Fall sind die dreizehn Teile der Suite Stücke, die die Geschichte der U-Musik verändert haben, von der Intro zu Stairway to heaven bis zu Black dog, vom Riff in Whole lotta love über die orientalisierenden Klänge von Kashmir bis hin zum berühmten Moby Dick – hier folgen sie direkt aufeinander, zuweilen erklingen sie sogar gleichzeitig. Auch ich bin sehr gespannt darauf, wie Heavy Metal in der Interpretation des Haydn Orchesters klingen wird…

Marco Pierobon
Trompeter und Dirigent
Marco PierobonMarco Pierobon, 1975 in Bozen geboren, studierte bei Otto Rabensteiner am Konservatorium in Bozen bzw. bei Roger Bobo und Vinko Globokar in Fiesole sowie bei Giancarlo Parodi und Philip Smith und gewann die internationalen Wettbewerbe in Imperia und Acqui Terme (Alessandria). Von 1997 bis 1999 gehörte er der Orchestra Arturo Toscanini in Parma an, von 1999 bis 2002 war er Solo-Trompeter des Orchesters des Maggio Musicale Fiorentino in Florenz und bis zum Jahre 2008 bekleidete er dieselbe Position in der Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. Im Jahre 2004 hat er als Principal Trumpet des Chicago Symphony Orchestra gewirkt, später dann auch bei der Orchestra Filarmonica della Scala in Mailand. Seit seiner Gründung im Jahre 1999 gehört Marco Pierobon dem Blechbläser-Quintett Gomalan Brass an, mit dem er 2001 den ersten Preis beim internationalen Wettbewerb in Passau erzielte und mit dem er in Amerika, Asien und Europa aufgetreten ist. Als Solist spielte Marco Pierobon mit dem Haydn Orchester in Bozen, dem China Youth Orchestra, dem English Chamber Orchestra, der Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino (u. a. auf der Japan-Tournee unter Zubin Mehta 2001), der Orchestra da Camera di Mantova, der Filarmonica Marchigiana, den Virtuosi del Teatro alla Scala di Milano, der Max-Planck-Philharmonie München, der Jungen Philharmonie Salzburg, der Orchestra del Teatro Olimpico di Vicenza sowie dem Wiener Kammerkonzert, wobei er mit Dirigenten wie Ralf Gothoni, Friedrich Haider, Isaac Karabtchevsky, Zubin Mehta, Günter Neuhold, Evelino Pidò und Etienne Siebens zusammenarbeitete; zudem musizierte er mit der Orchestra di Fiati delle Marche und der großen Blaskapelle der italienischen Polizei in Rom. 2014 debütierte er als Dirigent mit der Orchestra Sinfonica di San Remo; seither trat er des öfteren mit dem Haydn Orchester in Personalunion als Solist und Dirigent auf.
Er gab Meisterkurse in Boston (Tanglewood Institute), Fiesole (Scuola di Musica di Fiesole), Florenz, Glasgow (Royal Scottish College of Music), Griechenland (Kalavrita Festival), Kanada (Toronto University), Manchester (Royal Northern College of Music), Portogruaro, Riva del Garda (MusicaRiva) und Vöcklabruck (Trompetentage).
CD-, DVD- bzw. TV-Aufnahmen entstand//en für die Edizioni Musicali Accademia, für Alman Music, Amadeus, emi, Mediaset, Meister Musica (Schweiz), Naxos, Radio Canada, die rai, Riverberi Sonori, Sony, Stradivarius Records und Summit Records (usa). Seit 2007 unterrichtet Marco Pierobon am Konservatorium in Bozen.

Haydn Orchester - Marco Pierobon - Plakat

Plakat (PDF, ~330 kB)

Freitag, 16.11.2018 – 20.00 Uhr

Filmclub Sterzing: “BlacKkKlansman”

BlacKkKlansmanUSA 2018
136 Min.
Regie: Spike Lee

1978 in den USA: Polizist Stallworth, ein Afroamerikaner (!), gibt vor, ein eingefleischter Extremist zu sein, und nimmt telefonisch Kontakt zur lokalen Gruppe des Ku-Klux-Klans auf. Er imitiert die Sprache der hasserfüllten Rassisten so überzeugend, dass er sogar das Vertrauen des Klanführers gewinnt. Gemeinsam mit einem weißen Kollegen (Adam Driver) infiltriert der schwarze Stallworth…

Freitag, 23.11.2018 – 20.00 Uhr

Filmclub Sterzing: “A Star is Born”

A star is bornUSA 2018
135 Min.
Regie: Bradley Cooper

Einst war Jackson Maine ein absoluter Superstar, doch seine beste Zeit liegt nun hinter ihm und sein Stern verblasst langsam. Da lernt er eine junge Frau namens Ally kennen, deren großes musikalisches Talent er sofort erkennt. Zwischen den beiden entwickelt sich schnell eine leidenschaftliche Liebesbeziehung, im Zuge derer Jackson Ally dazu drängt, sich ebenfalls als Sängerin zu…

Samstag, 24.11.2018 – 19.00 Uhr

13. Sterzinger Lawinenseminar

LAWINEN … Gefahr für: Gurus, Geher und Genießer

13. Sterzinger Lawinenseminar
 Am 24. November veranstaltet der Bergrettungsdienst Sterzing zum 13. Mal das Sterzinger Lawinenseminar.

Unfällen im Gebirge kann vorgebeugt werden! Davon ist die Bergrettung im AVS Sterzing überzeugt und setzt seit vielen Jahren auf Veranstaltungen, um Menschen dafür zu sensibilisieren. Beim Lawinenseminar im Stadttheater Sterzing soll genau dieses Ziel erreicht werden. Skitourengeher, Winterbergsteiger, Schneeschuhwanderer, Snowboarder und Variantenskifahrer werden die Gelegenheit haben, ihre Kenntnisse über Lawinengefahren auf den neuesten Stand zu bringen. Je größer das Wissen, umso besser können Unfälle vermieden werden. Die richtige Ausrüstung, das korrekte Einschätzen von Gefahren und das richtige Verhalten in Notsituationen können Leben retten.

Zu Beginn des Winters will der Bergrettungsdienst Sterzing einen präventiven Beitrag für mehr Sicherheit am Berg leisten. Dieses Fachseminar wendet sich an alle, die draußen im winterlichen Gelände selbstständige und eigenverantwortliche Entscheidungen fällen müssen.

13. Sterzinger Lawinenseminar
 Die beiden Hauptreferenten des Sterzinger Lawinenseminars, welches heuer unter dem Motto “LAWINEN …Gefahr für: Gurus, Geher und Geniesser” steht, sind Peter Plattner, Chefredakteur bei bergundsteigen, und der Alpinwissenschaftler Walter Würtl. Beide kommen aus Innsbruck und sind weiters auch als Alpinsachverständige sowie Berg- und Skiführer tätig. Wie der Titel schon erahnen lässt, möchten sie beim Vortrag unterschiedliche Gruppen ansprechen und darauf eingehen, welche Gefahren für die durchaus heterogene Gruppe an TourengeherInnen und VariantenfahrerInnen jeweils besonders riskant sind. Gerade die Tatsache, dass nicht nur Anfänger und Einsteiger, sondern auch sehr erfahrene und leistungsstarke Bergsteiger, Tourengeher und Variantenfahrer von Lawinenunfällen betroffen sind, zeigt eindrücklich auf, dass wohl jeder seine Schwachpunkte oder “blinde Flecken” im winterlichen Gebirge hat. Peter Plattner und Walter Würtl möchten sich in pointierter Weise den Problemen, Schwierigkeiten aber auch den Chancen widmen, die jeder Wintersportler hat und in welchem Bereich “er” oder “sie” sich in Sachen Vermeidung von Lawinen bzw. Risikominimierung noch entwickeln könnte.

Der Sterzinger Berg- und Skiführer Maurizio Lutzenberger gibt in seinem Kurzvortrag Anleitungen zur Kameradenrettung bei einem Lawinenunglück.

13. Sterzinger Lawinenseminar
 Bei Touristen und SkitourengehernInnen ist seit Jahren eine steigende Mobilität zu erkennen, die durch mitunter deutlich abweichende Skitourenbedingungen südlich und nördlich des Alpenhauptkamms ein beachtliches Ausmaß in Nord-, Ost- und Südtirol, wie auch dem Trentino annimmt. Bis jetzt waren Lawinen-relevante Informationen in dieser Europaregion nur über unterschiedliche Lawinenlageberichte und verschiedenste Informationsquellen zu beziehen. Der Lawinenwarndienst Südtirol und Tirol stellen nun gemeinsam den “Lawinen.report” vor, welcher im heurigen Winter erstmals zum Tragen kommt.

13. Sterzinger Lawinenseminar
 Am 12. Jänner 2019 findet wieder der dazugehörige Trainingstag am Jaufenpass statt, bei dem den Teilnehmern viel Praxiswissen vermittelt wird. Um ein möglichst breites Publikum zu erreichen, ist die Teilnahme am Seminarabend und am Trainingskurs kostenlos. Für den Seminarabend ist keine Anmeldung erforderlich. Anmeldungen für den Trainingstag werden nach dem Seminarabend entgegengenommen (begrenzte Teilnehmerzahl!).

Programm:
19.00 Uhr: Begrüßung, Vorstellung des Programms und der Referenten
19.10 Uhr: Kurzvortrag über Kameradenrettung, Referent: Maurizio Lutzenberger
19.30 Uhr: Kurzvortrag der Lawinenwarndienste Südtirol und Tirol: der Lawinen.report
19.50 Uhr: Vortrag von Peter Plattner und Walter Würtl, 1. Teil
20.30 Uhr: Pause
20.50 Uhr: Vortrag von Peter Plattner und Walter Würtl, 2. Teil
21:40 Uhr: Diskussion und Fragen aus dem Publikum
21:50 Uhr: Verlosung von Sachpreisen
22:00 Uhr: Ende der Veranstaltung
Nähere Informationen unter www.bergrettung-sterzing.org

Veranstalter: Bergrettungsdienst Sterzing
13. Sterzinger Lawinenseminar

Plakat (PDF, ~460 kB)

Freitag, 30. November 2018 – 20.00 Uhr

Stadtbühne Sterzing:

”Venedig im Schnee”

Unterhaltung vom Feinsten, witzig und intelligent
eine rasante Komödie von Gilles Dyrek
Regie: Ulrich Kofler

Spielort: Stadttheater Sterzing, Kinosaal 2

Diese Komödie bietet beste Unterhaltung mit einem Schuss Gesellschaftssatire, spritzigen Dialogen und treffenden Pointen.

Auf der Bühne:

Werner Hohenegger als Jan
Susanne Egger als Nathalie
Gerhard Schneider als Christoph
Anna Larch als Patrizia
Stadtbühne Sterzing - Venedig im Schnee
 Kartenreservierung:
Telefonisch von 14-18 Uhr unter 344 03 112 39
oder online: www.stadtbuehne-sterzing.com

Weitere Infos auf der Homepage: www.stadtbuehne-sterzing.com

Freitag, 30.11.2018 – 20.00 Uhr

Filmclub Sterzing: “Monika Hauser – Ein Portrait”

Monika Hauser - ein PorträitDE 2017
82 Min.
Regie: Evi Oberkofler, Edith Eisenstecken

”Ich habe das Privileg eines europäischen Passes, ich habe eine gute Ausbildung genießen können, ich bin stark. Ich muss diese Privilegien nutzen, um andere Frauen, die auf der Schattenseite leben, zu unterstützen.” Monika Hauser Ende 1992 erfährt Monika Hauser von Massenvergewaltigungen an bosnischen Frauen während des Balkan-Krieges und ist wütend – auch über den neuerlichen…